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Music › Teenager

Sixties-Pop

Teenager

The Thrills
(Virgin Music / EMI)

Wenn von Sommerhits die Rede ist, dann denkt man an zwei Dinge. Zum einen stellt man sich meist irgendein Latino-Pop-Gedudel vor, inklusive halbnackter - und dabei durchaus nicht unattraktiver - Blödchen, die am Strand herumhüpfen. Zum anderen weiß man genau, Sommerhits sollen über das schlechte Wetter hinwegtrösten.

Bei "Teenager" von den Thrills aus Dublin ist zumindest ersteres nicht gegeben. Schon das Cover ist eigentlich alles andere als schön. Und die fünf Bandmitglieder sprechen mich als Mann auch nur mäßig an. Aber diese Musik ... sie hat mir definitiv den diesjährigen Kieler Sommer, wenn man ihn denn so nennen mag, versüßt.

Teenager ist das dritte Album der Thrills nach "So Much For The City" aus 2003 und "Let's Bottle Bohemia" aus 2005. Und es ist eine wundervolle Fortsetzung. Der klingelige Sixties-Sound mit den verschiedensten Saiteninstrumenten, u.a. Mandoline und Banjo, sowie die leicht gequälte Stimme des Leadsängers Conor Deasy, die ein wenig so klingt, als seien es mindestens 30 Grad im Schatten, lassen einen mental nach Kalifornien entschwinden.

Schon der erste Song "The Midnight Choir" geht sofort ins Ohr, macht gute Laune und bringt die Füße in Schwung. Aber The Thrills liefern weit mehr als nur schöne Melodiekonserven, mit jedem Mal Hören gewinnt "Teenager" an Tiefgang. Der Titel des Albums ist auch nicht zufällig gewählt, denn die Texte handeln durchgängig davon: Teenager sein. Und das ist schließlich ein ewiges Thema, besonders, wenn man keiner mehr ist.

Meine Anspieltipps neben Track Nr. 1 sind "No More Empty Words" und "Nothing Changes Around Here", das auch als Single erschienen ist. Und mein Fazit: Teenager ist das Albums dieses Sommers, weil es ihn erst geschaffen hat.

© by kielometer.de / Autor: Lars Müller


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